Mit dem Hund unterwegs im Auto

Mit dem Hund im Auto unterwegs ist immer ein wichtiges Thema.
Wichtig weil man ja auf jeden Fall die Sicherheit haben will, dass unsere Wauzis gut von a nach b mitreisen können. Laut Straßenverkehrsordnung ist es vorgeschrieben dass die Ladung gesichert ist, klingt ja für den Hund komisch, so als Ladung, aber so ist nun mal die Bezeichnung. Viele haben ihre Hunde im Fahrgastraum, meist im Fußraum und wenn dann was passiert ist das Geheule groß. Man stelle sich z.B. vor ein Unfall passiert, der Hund ist ungesichert im Fahrgastraum, er kommt dann nach dem Unfall frei und rennt im Schock davon, im besten Fall ist nur eine große Suche angesagt, passiert sowas auf der Autobahn ist schnell ein weiterer Unfall geschehen.
Daher steht auf jeden Fall fest dass wir eine sichere Autobox wollen.

Ein weiterer Punkt ist, dass viele Hunde die Fahrt nicht gut verkraften und spucken, hier kann man mit Homöopathie helfen, leider klappt dies auch nicht immer und je nachdem auch nicht immer zuverlässig. Auch sonstige Hilfsmittel sind da nie zu 100% zuverlässig, man muss schauen was dem jeweiligen Hund am Besten hilft.
Bei uns sind 3 Hunde spuckfrei, eine so gut wie und die jüngsten am anfälligsten….

Wichtig ist auf jeden Fall auch, dass man immer Wasser dabei hat, je nach Fahrt wird es heiss, man kommt in den Stau, nach Spaziergängen ist der Hund durstig,….

Sonstige Ausstattung bei uns ist, Kottüten, Leckerchen, Notfallapotheke, Ersatzleine und Halsband, Zeckenhaken, Hundepfeife, Küchenrolle und eine Hundedecke.

Nun aber noch ein paar Gedanken zur Hundebox:
Wir wechseln unser Auto und da sich der Kofferraum von den Maßen sehr geändert hat bekommen unsere Hunde auch eine neue Box. Die bisherige war noch für unseren Polo und schon beim Fabia nicht wirklich passend, da aber auch die Anzahl der Hunde sich geändert hat wechseln wir nun.
Wichtig ist mir ein wenig dazu zu schreiben, da man diese Anschaffung ja nicht so oft macht und doch so einiges zu beachten ist.
Erst mal war die erste Box schon eine Maßanfertigung und diese wird es auch sein.
Warum?
Weil ich bei so vielen Hunden und Kofferraumgröße den Platz optimal nutzen will.
Für solche Boxen gibt es viele Anbieter. Wir sind nach längerer Internetsuche zum Schluss hier gelandet . Unsere erste war von diesem Hersteller und auch hier waren wir sehr zufrieden. Von ihm haben wir je nach Bedarf noch eine Rücksitzbox in Betrieb, welche auch sehr gut durchdacht ist. Es gibt wie geschrieben noch viele Anbieter, aber diese scheinen uns seriös und machen ihren Job auch schon eine Weile, sind nicht zu weit von uns weg und bringen die nötige Erfahrung mit.
Eine Alubox ist uns auch deshalb wichtig, weil sie den höchst möglichen Schutz bietet im Vergleich z.B. zu oft verwendeten Stoffboxen.
Was für Ausstattung ist es bei uns geworden?
a) Eine Doppelbox mit herrausnehmbarer Trennwand
Wichtig für uns da wir ja auch ab und an mal eine läufige Hündin und gleichzeitig einen Rüden transportieren wollen, auch ist bei mehr als 4 Hunden oft besser, dass sie getrennt sind.
b)NOTAUSSTIEG
Bisher hatten wir keine Fluchttüre ins Wageninnere, aber sie wäre gerade im Falle eines Auffahrunfalles sehr wichtig, da die Boxen ja sehr stabil gebaut sind und man den Hund ja auch befreien will, sollte mal was passiert sein. Die neue Box wird eine aushängbare Fluchttüre ins Wageninnere haben.
c)Verschluss
Hier kann ich nur jedem raten einen renomierten Hersteller von Boxen zu nehmen, denn wenn das Schloss klappert oder sich zu leicht löst ist das immer sehr nervig.
Bisher hatten wir einen Schieber in den ein Vorhängeschloss gehängt werden konnte bei Bedarf. Wir hatten hier nie ein klappern, Schlösser haben wir eigentlich nie genutzt.
Was mich ab und an genervt hat waren der Anschlag, an dem man sich leicht mal kratzen konnte.
Jetzt wird es ein Schloss dass keinen Anschlag hat und so auch nicht mehr in die Türe hineinragt.
d)“Bodengestaltung“ bequem und gut zu reinigen war uns wichtig.
Bisher hatten wir eine Gummimatte, die das rutschen vermindern soll und darauf ein Vetbed. Im Winter ist das Vetbed immer eine Option, da der Hund dann auch nach Schnee und Nässe im Trockenen liegt.
Jetzt haben wir uns für eine 2 cm hohe Lederschaumstoffmatte entschieden. Auch sie schützt vor dem Rutschen, sie ist für den Hund angenehm, gelenkschonend (orthopädischer Schaumstoff,Visco), abwischbar(gerade bei spuckenden Hunden hilfreich) und aus strapazierfähigem Kunstleder.
Gerade diese Matte hat dazu beigetragen dass wir uns für diesen Hersteller entschieden haben. Im Winter werden wir nach Bedarf ein Vetbed mit verwenden, das zeigt dann der Alltag.
e) STOSSSTANGENKRATZSCHUTZ
Da wir durch den Doppelten Boden keine Kante beim Ausstieg mehr benötigen ist aber auch die Gefahr dass die Stossstange verkratzt wird größer. Daher dieser Schutz, der seitlich an der Box mit Gummibändern eingehängt wird, so wird er beim Schließen des Kofferraums nicht eingeklemmt und ist auch noch ein kleiner Schmutzfänger.
f) Staufach
Bisher hatten wir eine Dachreling, von dieser würde ich jedem abraten, sie hat nicht wirklich viel Nutzen, da ja alles ohne Sicherung drin liegt. Wir hatten ein Netz drüber um die Sachen zu sichern, sah nie schön aus und war auch nicht viel gewonnen mit.
Jetzt wird oberhalb der Box ein Staufach verbaut, keine Schublade.
Hier ist dann Platz für Kleinigkeiten und die sind sicher im Auto verstaut, stauben nicht ein und es sieht einfach schon optisch besser aus als der „Verhau“ wie bisher.

Soweit unsere Gedanken und Tipps zum Thema Hunde im Auto.

Autor: Monika Reichert

Geboren in Ulm und immer irgendwie in der Nähe geblieben. Erst als Erzieherin gearbeitet, dann Ausbildung in Tierhomöopathie und Tierpsychologie gemacht. Wir führen eine kleine Hundezucht und sind in die Rasse Havaneser verliebt. Vor den Hunden hatten wir lange Papageien , gehalten und gezüchtet. Diese halten wir nur noch zum Vergnügen. Wir wohnen jetzt vor den Toren Ulms im Blautal und fühlen uns da richtig wohl.

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