Gesundheit/Krankheiten

Der Havaneser ist eine Zwerghunderasse, die noch sehr robust und nicht anfällig für Krankheiten ist. Dies heißt aber nicht, dass er nicht krank werden kann und auch an der Halter steht in der Verantwortung, seine Tiere so zu halten, dass sie gesund bleiben.
Hierzu gehört die Pflege des Hundes genauso dazu, wie die Impfungen und die Gesundheitschecks seitens eines Tierarztes.
Natürlich auch ein hochwertiges Futter, welches die Bedürfnisse des Hundes abdeckt und genügend Bewegung und Beschäftigung mit dem Hund.
Der Havi ist ein liebenswerter Geselle, helfen wir mit, dass es ihm bei uns so gut möglich geht und wir so miteinander eine schöne gemeinsame Zeit erleben dürfen. Dies fängt bei der Auswahl der Elterntiere (Mutterhündin wie auch Deckrüde) an und ist sicher täglich ein Punkt dem Aufmerksamkeit gewidmet werden muss.

Futter sollte abwechslungsreich gestaltet sein und nicht zuviel Getreide enthalten. Was man fütter, das muss für passen für Tier und Mensch.
Da dies ein sehr umfangreiches Thema ist haben wir ihm eine extra Seite gegeben:
Futter bzw. Barf pro und contra

Krankheiten:
Leider gibt es auch Krankheiten, die vor unseren vierbeinigen Freunden nicht Halt machen. Wir behandeln sehr viel auf dem homöopathischen Weg und haben damit bisher immer sehr viel in den Anfängen auffangen können. Durch die Ausbildung zum Tierhomöopathen gehen wir diesen Weg immer intensiver und sind fasziniert über die Möglichkeiten.

Weil man immer wieder von PL oder PRA liest und hört, möchten wir hier im Speziellen darauf aufmerksam machen.

Einige Krankheiten, die die Rasse betreffen haben wir unter unserer Rassebeschreibung schon erwähnt.

Ein weiterer Hinweis, worauf man bes. bei Kleinhunden wie z.B. alle Bichonarten achten muss ist das Gebiss.
Sie haben verhältnism. große Zähne für ein kleines Maul, was immer wieder zu Problemen führen kann. Zahnstein, Gebissfehlstellungen usw. gehören hier auch leider dazu und sollten regelm behandelt werden soweit möglich

Generalisierte Progressive Retina Atrophie (PRA)
(gPRA, ein fortschreitendes Absterben der gesamten Netzhaut des Auges)
Die generalisierte Progressive Retina Atrophie ist eine vererbte Augenerkrankung beim Hund. Es handelt sich um eine Erkrankung der Netzhaut (Retina).
Das fortschreitende Absterben der gesamten Netzhaut des Auges führt im Endstadium immer zur Erblindung.

     Die PRA ist weder behandelbar noch heilbar!

Die Krankheitssymptome sind im Anfangsstadium der Erkrankung Nachtblindheit und der Verlust der Anpassung des Sehvermögens an das Dämmerungslicht.
Später zeigen sich Seheinschränkungen auch bei Tageslicht. Der Hund zeigt ein unsicheres Verhalten in der normalen Umwelt. In diesem Stadium der Erkrankung kommt es zur Erweiterung der Pupillen, oftmals verändert sich die Augenlinse Sie wird trüb und undurchsichtig.
Der Beginn der Erblindung ist unterschiedlich. Schon im frühen Welpenalter kann die PRA auftreten, meistens jedoch zwischen dem 3. und 7. Lebensjahr.
(Dies ist von Rasse zu Rasse unterschiedlich)

Diagnostiziert wird die PRA durch eine augenärztliche Untersuchung. Der Tierarzt erweitert dem Hund mit Augentropfen die Pupillen. Mit Hilfe der Ophthalmoskopie (Augenspiegeluntersuchung) kann die Netzhaut untersucht werden.
Zeigen sich bei verschiedenen Formen der PRA (rassebedingt) z.B. folgende ophthalmologischen Veränderungen (verminderte Durchmesser und Verzweigungen der retinalen Blutgefässe, Schrumpfung des sichtbaren Bereichs des optischen Nervs, das ist die nervöse Verbindung der Netzhaut zum Gehirn), so ist dies ein sicheres Zeichen, dass in absehbarer Zeit die Sehkraft des Hundes verloren geht. Diese augenärztliche Untersuchung sollte durch Spezialisten durchgeführt werden. Mehr Informationen zu Spezialisten finden Sie hier:
www.dok-vet.de

Patellaluxation (PL)
Patella heißt Kniescheibe und Luxation ist die Beweglichkeit (das Herausspringen) der Kniescheibe, durch produzierte Manipulation oder Verselbständigung. Man unterscheidet zwischen angeborener und der traumatisch bedingten Luxation (z.B. als Unfallfolge). . Die Patellaluxation (PL), bzw. die Verlagerung der Kniescheibe, die  hauptsächlich Klein- und Zwerghunde jeder Rasse und Hunde mit steiler Hinterhand betrifft, ist ein erblicher Defekt. . Die Kniescheibe ist bei den betroffenen Hunden luxierbar, d.h. sie verbleibt nicht am vorgesehen Platz, sondern verlagert sich durch leichten Druck oder ganz von selbst nach außen oder innen (lateral/medial). Dieser Zustand kann vorübergehend oder dauerhaft auftreten, manchmal Lahmheit und Schmerzen verursachen, meist aber nicht, und oft sogar symptomlos bleiben. Röntgenaufnahmen des Kniegelenkes sind zur Diagnose und Gradeinteilung nicht geeignet, sie sollten aber angefertigt werden, wenn eine Operation in Erwägung gezogen wird, um die richtige Operationsmethode festzulegen.
Die Untersuchung erfolgt in Ruhe und Bewegung und wird durch geschulte Tierärzte durch Tastbefund ohne Narkosemittel durchgeführt.

Die Beurteilung erfolgt in vier Luxationsstufen:

PL 0 =  keine Luxation feststellbar

PL 1 =  In Beuge- und Streckhaltung kann die Kniescheibe durch Druck von medial/lateral (Mitte/Außen) luxiert werden, d. h. die Kniescheibe kann durch Druck verschoben werden. Diese Form hat selten gesundheitliche Auswirkungen auf den Hund

PL 2 =  Die Patella kann durch Fingerdruck von Medial/lateral oder durch Strecken des Knies selbst luxiert werden, d. h. die Patella bleibt in der verschobenen Stellung und kann durch Druck oder aktives Beugen und Strecken zurückspringen. Diese Hunde könne gelegentliche Lahmheit bis zur hochgradigen Lahmheit aufweisen

PL 3 =  Die Patella ist schon luxiert. Sie kann durch Druck zwischen die Rollkämme gebracht werden. Vielfach zeigen die Hunde eine mehr oder weniger starke permanente Lahmheit

PL 4 =  Die Patella ist permanent luxiert. Eine Reposition (Rücklagerung) ist nicht mehr möglich. Die Hunde haben eine permanente Lahmheit.

 

Krankheiten und Impfplan


Staupe (S)
Diese Virusinfektion wird leider immer mehr bei uns eingeschleppt durch Ost Importe oder auch Importe aus den südlichen Ländern. Sie ist sehr ansteckend und tritt gerade in jüngster Zeit wieder öfter auf.
Nicht nur Hunde sondern z.B. auch Marder, Frettchen und viele andere Tiere erkranken daran
Betroffene Tiere scheiden Viren mit Körperflüssigkeiten aus und stecken damit z.B. auch Hunde an.
Innerhalb einer Woche bekommen die Hunde Fieber vor Ausbruch der eigentlichen Krankheit.
Es gibt verschiedene Formen
a) Nervenform durch Lähmungen, Gleichgewichts und Bewegungsstörungen.
b) Darmform mit intensiven Durchfällen
c)Lungenform mit Husen bis hin zur Lungenenzündung
Manchmal tritt auch eine Form mit einer anderen kombiniert auf.
Die Staupe kann tödlich sein und wird gar nicht immer gleich erkannt, erstens weil viele Tierärzte gar nicht mehr mit Staupe rechnen und zweitens weil sie kombinierte Symptome nicht gleich erkennbar wenn auch sofort behandelbar ist.

 

Tollwut (T)
Durch Tollwut sind alle Säugetiere und Vögel gefährdet und befällt in vielen Fällen das Gehirn:
Durch einen Biss und den Speichel geschieht meist die Ansteckung und von dort wandern die Vieren entlang der Nerven bis zum Gehirn.
Meist zeigen erkrankte Tiere Verhaltensveränderungen wie z.B. wilde Tiere werden sehr zahm, danach kommt meist eine Phase der Aggressivität oder auch sowas wie Depressionen und Lähmungen.
In den meisten Fällen endet diese Krankheit tödlich. Manche Erkrankungen verlaufen auch ganz sanft und schwer zu erkennen.
Tiere, die nicht über eine gütlige Schutzimpfung verfügen, die nicht älter als ein Jahr sein darf, dürfen laut Gesetz nicht behandelt werden sondern werden meist vom Tierarzt eingeschläfert.


Leptospirose (L)
Durch die Leptospiren-Bakterien wird diese Erkrankung ausgelöst und über den Urin befallender Hunde oder auch Ratten geschieht meist die Ansteckung
Durch diese Erkrankung werden Leber-und Nierenstörungen auslösen und dort zu Schädigungen führen.
Hunde sind für diese Erkrankung besonders empfänglich aber auch Menschen können sich anstecken.
Befallene TIere können bis über Jahre hinweg den Erreger ausscheiden.


Parvovirose (P)
Diese Virus-Infektion, auch Katzenseuche genannt, ist leider immer mehr bei uns zu finden. Dünndarmzellen werden meist befallen und zersören sie. Dadurch werden starke Durchfälle, die oft Blut enthalten ausgelöst oft auch mit Erbrechen.
Bei Welpen in den ersten Lebenswochen werden eher die Herzzellen befallen und endet so wie beim erwachsenen Hund oft tödlcih. Durch die Hartnäckigkeit der Vieren, die oft jahrelang überlegensfähig sind und dadurch oft diese Erkrankung zum Problem machen. Wärme und Desinfektion können diesen Parvo-Viren nichts anhaben, diese müssen mit speziellen Maßnahmen und vom Fachmann bekämpft weren.
Ansteckung geschieht über den Kontakt der Viren.
Die Katzenviren sind nicht auf den Hund übertragbar.

 

Parainfluenza (Zwingerhusten) (Pi)
Wird durch die gleichlautenden Viren verursacht. Die Erkrankung fürht meist zu trockenen und heftigen Husten und setzt sich in den Luftwegen der Hunde fest. Von diesem meist bellenden Husten hat die Kranheit auch den Namen Zwingerhusten und wird durch unterschiedliche Bakterien und Viren gemeinsam ausgelöst. Oft wird so ein Zwingerhusten ausgelöst wenn viele Hunde auf engem Raum wie z.b. Hundeschule oder Platz wo viele Hunde auf engem Platz Kontakt haben und ergibt sich aus einer Mischung unterschiedlicher Keime.


Hepatitis contagiosa canis (H)
Das ist eine Leberenztündung, die Hunde und Füchse befällt und durch einen Virus hervorgerufen wird.
Durch Körperausscheidungen (Urin, Kot und Speichel) anderer Hunde oder auch im direkten Kontakt findet die Ansteckung statt, die nach einigen Tagen dann folgende Symptome zeigt: Müdigkeit, weniger Hunger bis gar keine Aufnahme von Nahrung und mehr Durst aber auch Erbrechen, Durchfall und manchmal eine Bindehautentzüngung können die Folge einer Ansteckung sein. Hunde zeigen oft eine starke Empfindlichkeit bei Berühung, haben Schmerzen und oft krümmen sie deswegen auch den Rücken. Bei Welpen und Junghunden verläuft diese Erkranung oft tödlich und je älter das Tier bei der Ansteckung ist um so besser sind die Chancen, dass sie es gut überleben.
Manchmal kommt es zu einer Hornhauttrübung, die das Auge wie ein Glasauge erscheinden lassenund auch oft “blue ey” Auge genannt wird.


Gelenkerkranungen:
Die meisten werden nicht durch Viren oder Bakterien ausgelöst sondern durch erbliche Veranlagungen.

Zu nennen ist da z.B. die PatellaLuxation (PL)
Patella heißt Kniescheibe und Luxation ist die Beweglichkeit (das Herausspringen) der Kniescheibe, durch produzierte Manipulation oder Verselbständigung. Man unterscheidet zwischen angeborener und der traumatisch bedingten Luxation (z.B. als Unfallfolge). . Die Patellaluxation (PL), bzw. die Verlagerung der Kniescheibe, die  hauptsächlich Klein- und Zwerghunde jeder Rasse und Hunde mit steiler Hinterhand betrifft

dieHüftdysplasie ( HD):
Die oft z.B. Schäferhunde befällt und beim Havaneser nicht so ein Probelm darstellt, da das kleine Hunde mit wenig Gewicht und etwas Training oft gut ausgleichen können. Bei der HD ist das Hüftgelenk nicht richtig entwickelt und kann durch falsche Ernährung und Haltung noch begünstigt werden. Mit Schmerztherapie oder künstlichen Hüftgelenken wird hier oft versucht zu helfen. Sehr oft die die Bewegunsfähigkeit des Hundes stark eingeschränkt.

Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps) Diskopatie
Oft auch Dackellähme genannt tirtt verstärkt bei Hunden mit langem Rückrat auf wie z.B. Basset oder Dackel aber auch Beagle, Dobermann, Pekinese und Cockerspaniel sind davon betroffen, Havaneser eher selten. Es bedeuetet einen Bandscheibenschagen oft Bandscheibenvorfall und tritt oft im Bereich des Halswirbels auf.
Die vorgefallene Bandscheibe drückt auf das Rückenmark und löst Schmerzen und Lähmungen der Voder und Hinterläufe bis hin zu totalen Lähmung. Manchmal kommt es auch zu Blasenlähmungen.

Bänderriss, Fraktur und Sehenscheidenenzüng:
Beim Bänderrisse kommt es meist zur Riss des Kreuzbandes im Kniegelenk oft durch Unfall oder ein Trauma.
Manchmal ist die Folge eines solchen Risses auch ein Meniskusschaden.
Zur Fraktur kommt es, wenn der Unfall mit größeren Kräften auf den Hund einwirkt und der Knochen durch z.B. Drehung, Zug oder Druck dann bricht.

Zur Sehnenscheidenentzündung kommt es meist im Schultergelenk und betrifft oft sehr stark belastete Arbeitshunde.

Artjritis (Gelenksentzündung) und Arthose (chronische oder degenerative Gelenkserkrankung)
Durch bakterielle Infektionen wie z.B. Borreliose oder immunologische Vorgänge wird die Gelenksentzüngung ausgelöst, Das betroffene Gelekn ist oft warm, geschwollen und sehr schmerzhaft. Oft wirkt sich das durch die großen Schmerzen auf das ges. Wohlbefinden des Tieres aus und führt auch ab und an zur Zerstörungen von betroffenen Gelenken was dann zu einem dauerhaften Schmerz führt.
Ist es dann dauerhaft spricht man von Arthrose, die z.B. von einer Verletzung aber auch von Wachstumsstörungen, Überbelastung (z.B. Übergewicht) oder einer Infektion ausgellöst wird.


Generalisierte Progressive Retina Atrophie (PRA)
Die generalisierte Progressive Retina Atrophie ist eine vererbte Augenerkrankung beim Hund. Es handelt sich um eine Erkrankung der Netzhaut (Retina).
Das fortschreitende Absterben der gesamten Netzhaut des Auges führt im Endstadium immer zur Erblindung.


Soweit einmal zu einigen Krankheiten, die unsere Hunde bekommen können.

Vorbeugung kann einmal durch die richtige Haltung und Ernährung, wie auch durch z.B. Impfung erreicht werden.
Auch durch Würmer können unsere Vierbeiner erkranken, daher sind regelm. Entwurmungen beim Hund Pflicht.
Je nach Lebenssituation des Hundes monatlich bis ca. 4 mal im Jahr.

 


Impfung
Die Impfung der Hunde ist ein heikles Thema.
Man sollte sich da gut mit dem Tierartz austauschen und auch einmal einen Tierarztwechsel in Kauf nehmen, wenn man nicht auf einen Nenner kommt.

Impfpläne bei Welpen gibt es meist zwei verschiedne

einmal wird mit 8 Wochen: S, H.L P

Und dann mit 12 Wochen: S, H, L, P, T geimpft.

Beim anderen wird mit

Ica. 6-8 Wochen Parvovirose, Zwingerhusten
ca. 8-10 Wochen Staupe, Hepatitis, Leptospirose
ca. 10-12 Wochen Parvovirose, Zwingerhusten
ca. 12-14 Wochen Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Tollwut

Es sollten nur gesunde und parasitenfreie Tiere geimpft werden. Daher sollte der Tierarzt vorher gründlich untersuchen ob alles ok ist, sonst kann es zu heftigen Impfreaktionen führen, auch sollten die verwendeten Impfmittel zum Hund passen und nicht bekannt dafür sein, dass sie zu heftige Reaktionen bis hin zu Todesfällen führen können. Beim Havaneser möchte warnen, bei unseren Hunden gab es bisher keine Reaktionen aber bei anderen Havanesern waren schon sehr schlimme Reaktionen auf Vanguard und daher sollte man das beim Tierarzt sagen, dass man nicht damit geimpft haben will.
Sie bietet nur einen Schutz, wenn der Hund auch mind. alle 6 Monate Entwurmt wird und die Folgeimpfungen eingehalten werden, denn auch hier gilt einmal ist keinmal.


Abschließend möchte ich etwas zur Normaltemperatur des Hundes schreiben.
Kleinhunde haben eine Temperatur von 38-39 Grad, größere und ältere oft ein halber Grad weniger.
Beim Hund liegen die Werte normalerweise zwischen 37,5 und 39 Grad. Auch ohne dass eine Erkrankung vorliegen muss schwankt die Köpertemperatur z.B. bei Aufregung oder Überanstrengung steigt sie.

 

Durchfall beim Hund

Durchfall beim Hund ist gar nicht so selten und oft kann man mit einfachen Mitteln eine schnelle und gute Hilfe geben.
Ein von uns sehr gerne genommenes Mittel ist neben der Homöopathie die Karottensuppe nach Professor Ernst Moro(1874 – 1951), der um 1900 rum sehr viel Erfolge mit dieser Suppe hatte. Später wurde sie nach ihm benannt die Moro`sche Möhrensuppe. Erst ca. 100 Jahre später konnte nachgewiesen werden, wie sie wirkt.
Durch das Kochen der Karotten entstehen saure Oligogalakturonide die den Rezeptoren der Darmschleimhaut ähneln und an pathogene Darmkeime andocken können. In der Folge davon werden die Keime ausgeschieden.
Dies funktioniert bei Mensch und Tier ähnlich und kann verhindern z.B. Antibiotika geben zu müssen.
Wir haben sie schon mehrmals an Hund und Mensch sehr erfolgreich verabreicht.

Einnahme der Suppe:
Ein bis zwei Tage anstelle der sonstigen Nahrung die Suppe geben, damit sollte der Durchfall gestoppt werden.
Sollte der Durchfall länger anhalten bitte einen THP oder Tierarzt aufsuchen. Besonders auf Dehydrierung des Tieres achten.
Die Suppe sollte schon bei Beginn der Durchfallerkrankung gegeben werden und auf mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt werden. ( ungefähr drei bis vier Mahlzeiten.)
Wir geben auch gerne im Übergang zum “normalen Futter” noch Magerquark mit evtl. ein wenig Honig zugemischt oder auch etwas Fleischbrühe zugesetzt.

Rezept der Moro`schen Möhrensuppe:

500 gr. Karotten (schälen und in kleine Stücke schneiden)
1 Liter Wasser

Alles eine Stunde kochen, dann mit einem Mixer /Stabrührer sehr fein pürieren und wieder auf einen Liter mit Wasser auffüllen.

Ca. 3 gr. Kochsalz dazu geben

Sollte nach der Erkrankung noch Suppe übrig sein kann man sie auch in sehr kleinen Portionen einfrieren und bei ersten Durchfallanzeichen auftauen und übers Futter geben.

Für Hund und/oder Katze kann man die Suppe auch ein wenig aufpeppen, einfach ein wenig Hühnerbrühe dazu geben oder ein wenig Hühnerfleisch mit kochen. Als passende Menge für eine Tagesration geht man von ca. 2% des Körpergewichtes aus.

 

Würmer beim Hund

Je nach Haltungsform können unsere Hunde mal mehr mal weniger in die Gefahr kommen dass sie Würmer haben.
Gerade Hunde die Aas fressen, Wildtiere, Mäuse usw. aufnehmen ist die Gefahr noch etwas größer.
Aber egal wie, jeder Hund kann Würmer bekommen und diese auch ausscheiden und auf den Menschen übertragen.

Wie also damit umgehen?

Es gibt verschiedene Möglickeiten.

Von Tierärzten werden meist zwei Methoden praktiziert.
a.) die Hunde bekommen ca. viermal im Jahr eine Wurmkur um alles im Darm abzutöten, was da eben nicht hingehört.
b.) der Kot der Tiere wird untersucht um festzustellen ob ein Wurmbefall vorliegt, je nach Befund wird dann wie bei a.) chemisch entwurmt.

Beide Methoden haben zur Folge, dass der Darm und sein Milieu sehr stark angegriffen wird und erst wieder aufgebaut werden muss. Viele Hunde reagieren auch sehr heftig auf solche chem. Keulen.


Man kann durch wurmwidriges füttern den Tieren helfen selbst mit den Darmparasiten fertig zu werden. Bewährt hat sich da eine regelm. Gabe von Kokosraspeln übers Futter und die Gabe von rohen Karotten.
Da vermutlich nicht das ges. Jahr frische Karotten zur Verfügung stehen geben wir dann Karottenpulver (Bild vorne zu sehen)
Drei bis viermal im Jahr kann man dann durch Kotuntersuchung feststellen lassen ob ein Wurmbefall vorliegt.
Meist wird dies aber nicht der Fall sein.
Sollte es doch so sein, kann man entweder wie bei b.) verfahren oder auch homöopathisch behandlen und will man auf Nummer sicher gehen kann man dann die Kotuntersuchung nach einer Woche wiederholen.
Vorteil ist dabei einfach, dass der Darm gestärkt wird selbst mit allem fertig zu werden und nicht mit Chemie vollgepumpt wird.
Welche hom. Globuli wie geben kommt auf die Symptome und Typ des Hundes an. Daher werden wir hierfür keine Empfehlungen aussprechen. Bitte einfach mit einem erfahrenen klassichen Homöopathen abklären, danke.

Was jeder Tierhalter macht, bleibt ihm überlassen.

Wir selber vermeiden seit 2012 die Wurmtabletten wo es immer geht und fahren sehr gut damit.

Manche geben noch angebotene Kräutermischungen, die ähnliches leisten sollen wie die Karotten und die Kokosflocken, andere geben Kokosöl ab und an übers Futter.

Egal wie man sich entscheidet, wichtig ist, dass man sich um ein gesundes Darmmilleu seines Hundes kümmert und Parasiten ausschließt, bes. auch wenn Kleinkinder, ältere und/ oder kranke Menschen mit im Haushalt leben.

(mit der Zeit werden wir hier noch etwas genauer auf die verschiedenen Wurmarten eingehen, aber letztlich ist es egal welche Würmer ein Hund bekommen kann, wichtig ist vielmehr, wie man sie wieder los bekommt)